Wie man mit einem angeschlagenen Image umgeht

Microsofts Internet Explorer hat nicht gerade einen guten Ruf. Um ehrlich zu sein, hat er sogar einen sehr schlechten Ruf und auch die Werbe-Log-Statistiken zeigen, dass die meisten Besucher auf andere Browser wie Mozilla Firefox zurück greifen. Aber was tut man, um sein Image zu verbessern? Dieses Video zeigt eindrucksvoll, wie Microsoft das versucht. Ich bin wirklich überzeugt von der Idee!

Via Datenvandalen

Schönes Werbegeschenk

Das nenne ich mal ein tolles Werbegeschenk, das die Designagentur Invisible Creatures sich für ihre Kunden zu Weihnachten überlegt hat! Dafür haben sie einfach etwas nachgedacht und zwei Dinge kombiniert, die sie mögen: „We love our clients. We love Lego. So why not combine the two?“, schreiben sie auf ihrem Blog. Über ihr Video sagen sie:

For our annual Client Holiday gift this year, we decided to design a custom Eye Creature Lego kit. Edition of 6 sets. 444 pieces. 4 instruction booklets. 8 different mouth combinations – and a hinged top that allows the owner to store all kinds of fun items. We even found 2 extremely cute kids from 1972 in my house that wanted to participate in the box design. Disclaimer: This product is NOT affiliated with Lego, folks – this was a gift

Via Nerdcore

 

Besucherquellen: Suchbegriff nicht definiert

Alle, die sich mit Werbung oder PR beschäftigen, wollen eines wissen: Wie wirkt meine Werbung? In Sachen Online-Marketing, also besonders im Bereich SEM/SEO, gibt es hier unterschiedlichste Analysetools und Kennzahlen. Am wichtigsten bleibt aber immer noch zu wissen, wo die Besucher einer Seite her kamen. Also die Besucherquellen festzustellen. Die Besucher einer Webseite kommen entweder über Links auf eine Seite, geben direkt die URL in den Browser ein oder aber sie benutzen eine Suchmaschine wie Google. Webanalyse-Tools wie Piwik oder Google Analytics geben in letzter Zeit aber immer häufiger als Besucherquelle „Suchbegriff nicht definiert“, „not provided“ oder einfach nur „encrypted“ an.

Was ist passiert? Wo kommen die besucher meiner Seite her?

Keine Angst, die Menschen gehen nicht auf Google und suchen nach Suchbegriff nicht definiert und landen auf ihrer Seite. Vielmehr liegt dem ein Prozess zugrunde, der die Privatsphäre der Nutzer schützt und ihnen damit zugute kommt. Daniel Weihmann erläutert auf redirect301.de:

Als eingeloggter Nutzer bei Google findet automatisch eine Google-Suche unter HTTPS, also abhörsicher/ verschlüsselt, statt. Ebenso wenn man explizit https://www.google.de für die Recherche im Internet verwendet; sicherlich wird dies der künftig der Standard bei Google werden.
Im HyperText Transfer Protocol Secure (HTTPS) ist festgelegt, dass der Referrer – und somit auch der auf einer HTTPS-Seite eingegebene Suchbegriff – nicht mit an eine unverschlüsselte Seiten übergeben werden soll. Da die meisten ihre Websites unverschlüsselt betreiben, und somit ein Protokollwechel von HTTPS auf HTTP statt findet, bekommt somit auch das Analytics-Tool am Ende der Datenkette keine auswertbaren Informationen.

Ich hatte mich in letzter Zeit verstärkt darüber gewundert, dass immer mehr User über diese Quelle kommen und bin jetzt ein bisschen schlauer. Ich hoffe, ihr auch! Mich persönlich ärgert diese Entwicklung, aber was der Privatsphäre nutzt, kann man ja nicht ablehnen. Oder?




SuperKid

Hier im Video wird gezeigt, wie man sich mit einer Software für die Kinect einen eigenen Superheldencharakter schaffen kann, mit dem man anschließend mit seiner Umgebung interagieren kann. Leider finde ich das Video nicht sonderlich gelungen, da hätte man viel mehr rausholen können. Denn auch wenn die Software eigentlich für Kinder gedacht ist, glaube ich, dass sich viele Erwachsene auch dafür begeistern könnten – wenn auch nur für kurz.

SuperKid from Design @ Microsoft Research on Vimeo.

The best digital campaigns of 2012

Via thecuriousbrain

The Art Of Copywriting

Via Curious Brain

EI LOVE ROSA

Die Firma kinder geht mit ihrer (in gruseliger Eigenschreibweise und absoluter Ablehnung jeglicher Rechtschreibung) „kinder Überraschung“ neue Wege. Das Ei für Mädchen entstand, so schreibt die Firma auf ihrer Homepage, aufgrund von Marktforschungen, die ergeben hätten, „dass sich Mädchen heutzutage nicht mehr in nur eine Schublade stecken lassen.“ Mit dem Slogan EI LOVE ROSA, der mich irgendwie an Oil of Olaz erinnert, wird versucht alte Rollenbilder zu zementieren. Nicht zu Unrecht laufen Feministinnen Sturm gegen die Markteinführung und die Werbung.

Wenn die Marktforschung ergeben hat, dass sich die Mädchen von heute eben nicht mehr in eine Schublade stecken lassen, wie kommt man dann bitte auf die Idee genau das zu tun? Muss denn die Geschlechtertrennung wirklich auch hier Einzug halten?

schreiben die Geek-Sisters dazu auf ihrem Blog. Mein Fazit: ein absoluter Griff ins Klo, inhaltlich, wie gestalterisch. Daher erhält die Kampagne einen mageren Gestaltungs-Punkt und – das erste Mal auf diesem Blog – keinen Punkt für die Idee.

Auf Nachwuchssuche

Es ist mittlerweile ein alter Hut: Der demographische Wandel wird dafür sorgen, dass Unternehmen in Zukunft sich mehr um qualifizierten Nachwuchs bemühen müssen. Was für grotestke Züge dies bereits heute annimmt, zeigt SPIEGEL ONLINE in einem erheiternden Artikel, den ihr hier findet. Viel Spaß bei den Unternehmensvideos! Ich konnte das meiste nur kurz ansehen.

 

 

Best Ad Campains of All Time

Via The Curious Brain

Streetart und Werbung

Streetart und Werbung in einem Atemzug zu nennen ist längst nichts neues mehr. Die Aneignung eines jungen und subversiven Images gehört zum Alltagsgeschäft vieler Unternehmen (siehe z.B. hier oder Julia Reineckes Streetart-Buch mit dem Untertitel Eine Subkultur zwischen Kunst und Kommerz). Das obige Bild zeigt eine Stencil-Variante (Stencils sind Sprühschablonen) des Münchener Car-Sharing-Anbieter DriveNow. Dabei wird die Schablone an eine verschmutzte Wand angebracht und mittels eines Sandstrahlers die oberste Schicht abgetragen, was einen Negativabdruck hinerlässt. Insgesamt finde ich den Effekt allerdings nicht sehr schön, auffallen tut es natürlich trotzdem. Die Frage jedoch, ob ein Unternehmen dieser Art wirklich diesen pseudo-subversiven Touch braucht, möchte ich an dieser Stelle nicht ausführlich erläutern. Fakt ist jedoch, dass diese Art der „Aneignung“ eines Images in 99 % der Fällen schief geht und zu mehr Unglaubwürdigkeit führt, als das es einen positiven Effekt erzielt.
Auch die unten gezeigte Gauloises-Werbung fällt bei mir daher durch. Das von dem Mann auf dem Plakat angebrachte „Graffiti“ oder wie man das auch bezeichnen mag, wirkt eher peinlich, als ernstzunehmen.